Wir über uns

KIEBITZ bietet jungen Menschen unterschiedlicher kultureller Herkunft Begegnungen und gemeinsame Erfahrungen an einem „dritten Ort“, außerhalb von Elternhaus und Schule, in einer offenen Atmosphäre und ohne Leistungsdruck. In Workshops, Kursen und Projektwochen, bei Aufführungen oder Lesungen werden sie selber künstlerisch aktiv, sei es in den bildenden Künsten, in Fotografie, Literatur, Musik, Tanz, Theater, Hörspiel oder Film. Begleitet und angeleitet werden sie dabei von profilierten professionellen Künstlern, die ausgesprochen pädagogische und kommunikative Kompetenzen mitbringen.

Neue Kommunikationschancen für deutsche und nichtdeutsche Jugendliche entstehen so auf einer Ebene, die zunächst allen fremd ist, auf der sich alle zurechtfinden müssen. Neue Möglichkeiten der Verständigung werden erprobt mit ganz anderen Mitteln – Farben, Sprachvielfalt, Körperbewegung, Musik. So lösen sich stereotype Verhaltensweisen und Denkmuster. Freiräume entstehen, die Platz schaffen für gegenseitiges Verständnis und neue Freundschaften zwischen Jugendlichen.

Für unsere Arbeit mit Einzelpersonen, Gruppen oder ganzen Schulklassen nutzen wir das Haus Marienstr. 16a in Duisburg-Marxloh, eine ehemalige Stadtteilbibliothek, die inzwischen für die Workshops und anderen Angebote auch behindertengerecht hergerichtet wurde.

2015 feierte KIEBITZ Geburtstag und schaute zurück auf 30 Jahre erfolgreicher kultureller Bildungsarbeit. Die Initiative geht auf die Idee von Jörg A. Henle zurück, der mit der Peter Klöckner-Stiftung in Duisburg nicht nur bildende Kunst und Musik förderte, sondern bereits Anfang der 1980er Jahre erkannt hatte, dass die Begegnung mit Kunst schon im jugendlichen Alter für die Entwicklung der Persönlichkeit von hohem Wert ist und für alle Schichten der Gesellschaft zugänglich sein müsse. Vorher hatte er mit dem Kulturkreis der deutschen Wirtschaft das Jugendzentrum Schlesische Straße in Berlin Kreuzberg gegründet – so lag es ihm am Herzen, auch in seiner und der Heimatstadt der Firma Klöckner ein solches Projekt ins Leben zu rufen. 1985 konnte KIEBITZ dann in Trägerschaft der „Forschungsgruppe Modellprojekte  e.V.“ in Duisburg gegründet werden. Seit 1992 arbeitet KIEBITZ als „Internationales Jugend- und Kulturzentrum Kiebitz e.V.“ in eigener Trägerschaft. Die Geschäftsführerin Müjgan Bayur und ihre Stellvertreterin Dagmar Simon sind für ihre Tätigkeit dem KIEBITZ-Vorstand verantwortlich. Den Verein führt Cornelia Brüninghaus-Knubel als Vorsitzende mit ihren Stellvertreterinnen Karin Kümmerlein und Ilknur Karakadilar. Im Vorstand setzen sich des weiteren Hüseyin Tercan, Friedhelm Fix, Felix Henle, Elisabeth Pater, Dr. Hans-Henning Pistor und Achim Scharf fachlich und persönlich für den quicklebendigen KIEBITZ und sein Wohlergehen ein.

Seit nunmehr über 30 Jahren sichert die kontinuierliche Förderung der Peter Klöckner-Stiftung und der Stadt Duisburg mit ihrem kommunalen Integrationszentrum die Grundfinanzierung der Arbeit des KIEBITZ. Seine Projekte werden von weiteren privaten und öffentlichen Stiftungen und Institutionen unterstützt.

Kooperation mit anderen Institutionen und gesellschaftlichen Akteuren in Marxloh, insbesondere mit dem Regionalzentrum Nord (RiZ), in Duisburg und darüber hinaus ist für Kiebitz selbstverständlich. Wir sehen uns als ein Bindeglied, als Anreger und Mitgestalter einer kulturellen Teilhabe in der städtischen Gesellschaft und machen uns für Kinder, Jugendliche und die Kunst stark.

 

 

Das Team

Müjgan Bayur

Geschäftsführung

Dagmar Simon

Stv. Geschäftsführung

Gabriele Fingerhut

Verwaltungsangestellte